Ein Schritt Richtung Heilung unserer (inneren) Kinder

Veröffentlicht am 14. Februar 2026 um 12:02

Ein Kind, jedes Kind auf dieser Erde, die großen und die kleinen Kinder, die Tierkinder und auch die Pflanzenkinder, sowie wir Menschenkinder. Wir alle bestehen zu 50 % aus der Blaupause, der Erbinformation eines weiblichen Wesens und zu 50 % aus der Erbinformation eines männlichen Wesens. Was bedeutet das für uns? Es bedeutet vor allem, dass wir in unserer DNS, die die energetische  Blaupause unserer irdischen Inkarnation in sich trägt, beide Informationen, von Mutter und Vater in uns zu etwas vereinen. Zu etwas einzigartigem noch nie dagewesenem.

 

Nun stelle dir einmal kurz vor, was es für dich bedeutet, für jede deiner Körperzellen, wenn du denjenigen ablehnst, der dir einen Anteil, deiner Blaupause weiter geben hat. Es würde bedeuten, dich selbst abzulehnen, teilweise oder auch vollkommen. 

 

Um uns selbst anzunehmen und zu lieben, ist es ganz wichtig, wie wir wissen, alle Anteile, die in uns sind, anzunehmen und zu lieben, so wie sie sind.

Soweit so gut. Spielen wir dieses Szenario weiter aus.

Stellen wir uns vor, wir lehnen unseren Partner, mit dem wir ein gemeinsames Kind haben, in irgendeiner Weise ab. Beispielsweise nach einer Trennung, oder wenn wir auch nur abfällig über ihn sprechen, bedeutet das für unser Kind, dass es auf einer unbewussten Ebene diese Ablehnung ebenfalls erfährt. Sogar bis in seine DNS hinein. Dieses Kind kann sich dann mitunter sehr schwer damit tun, sich mit den wunderbaren Anteilen des Partners wohl zu fühlen, die es übernommen hat. Es kann Schwierigkeiten haben, sich selbst anzunehmen und zu lieben, aufgrund dieser Verstrickung. Es entsteht sozusagen eine starke Selbstablehnung.

 

Wenn wir unseren Vater oder unsere Mutter ablehnen, lehnen wir den Teil in uns, den sie uns übergeben haben, quasi automatisch auch mit ab. Dadurch entstehen möglicherweise Selbstzweifel, Schwierigkeiten eigene Potentiale zu integrieren und unter Umständen sogar Selbsthass. Dies ist in allen Abstufungen und Facetten möglich, je nachdem, wie stark die Ablehnung des anderen Elternteiles praktiziert wird, oder wurde. 

 

Für uns selbst, unsere Kinder und unsere inneren Kinder, ist es wichtig sich dieses Dilemmas und seines vollen Ausmaßes einmal bewusst zu werden. Und nein, du liebe Seele, du sollst nun nicht hergehen und alles gutheißen, das dir nicht gefällt und alles akzeptieren, was dir ein anderer antut. Natürlich nicht. 

Es geht darum zu verstehen, dass die Annahme des Schicksals unserer Ahnenlinie und das Bemühen darum, unsere Vorfahren liebevoll und weich zu betrachten, ein Akt der Selbstliebe ist. Ein Akt der Anerkennung des eignen Potentials. Und wenn du einmal genau hinsiehst kannst du sogar erkennen, dass unsere Väter und Mütter in ihrer „Fehlbarkeit“ lediglich ein Potential auf verlierende Weise gelebt haben. Du hast die Möglichkeit und auch ein bisschen die Aufgabe, diesen Kreislauf zu durchbrechen und die Geschenke anzunehmen, die du erhalten hast. Erst einmal vor allem in dem du sie siehst. 

 

Für unsere physischen Kinder bedeutet das auch eine ganze Menge: 

Unabhängig davon, wie eine Partnerschaft zwischen zwei Menschen verläuft, und aus welchen Gründen heraus sich die Wege getrennt haben mögen, ist es wichtig für ein Kind, dass die Partner einander wertschätzen. Dass sie sagen können „dein Vater hat so einen tollen Humor und das hat mich an ihm wahnsinnig angezogen“ oder „deine Mama ist einfach unglaublich schön“ oder „deine Mutter ist so herzlich und das hab ich sofort an ihr geliebt“ und „auch wenn ich jetzt nicht mehr mit deinem Vater zusammen bin, weil verschiedene Gründe dagegensprechen, ich bin so froh, dass wir dich haben“. 

Es ist so wichtig für unsere Töchter und Söhne sagen zu können: „Es ist so gut, dass es dich gibt. Und ich sehe all die wunderschönen Potentiale und Anteile deines Vaters, deiner Mutter in dir.“

 

Du bist ein wunderbares, perfektes Wesen zusammengesetzt aus Anteilen zweier (und mehr , wenn man den Gedanken zu Ende denkt) wunderbarer, perfekter Wesen unabhängig davon, wie diese beiden Wesen jetzt miteinander leben oder ob sie noch miteinander leben. Die Verbindung, die durch ein gemeinsames Kind entsteht ist untrennbar. Umso wichtiger für alle Beteiligten ist es, diese gemeinsame Schöpfung anzunehmen, um dem jungen Wesen die Chance zugeben, seine Göttlichkeit in sich zu fühlen. Diese Verbindung über ein Kind, das man miteinander gezeugt, ausgetragen, großgezogen, gehegt und gepflegt hat ist wertzuschätzen. Egal, wie sie sich im Laufe der Jahre entwickelt hat.

 

Und wenn du jetzt ein Kind bist von Eltern, die sich die sich am liebsten gegenseitig an die Gurgel gehen würden, die sich scheinbar hassen, oder sich gegenseitig die schrecklichsten Dinge wünschen, dann schau du ganz genau hin und such du in jedem deiner Elternteile nach all dem Wundervollen und Schönen, dass du ihn dir trägst. Und dann verbinde scheinbar unvereinbare Anteile in dir. Lass daraus etwas ganz wundervolles und magisches, noch nie da gewesenes entstehen. Das bist du. Einzigartig. Lebe du die Potentiale gewinnend. Das ist deine Verantwortung. 

Schau dir all die wunderbaren Anteile an. Ich verspreche dir, jeder Mensch hat etwas wunderbares an sich. Jeder ist irgendjemandes Kind, der oder die ihn liebt egal was für einen Mist er je in seinem Leben gebaut haben mag. 

Also es gibt an jedem Menschen irgendetwas, für das wir ihn lieben, zumindest achten können.

Und denk bitte immer daran. Du tust es für dich, deine Selbstliebe, deinen Seelenfrieden und das Ausleben deines Potenziales. Daher ist es so extrem wichtig, das Gute in deinen Eltern zu suchen und zu finden, verehrte Seele.

Ich hoffe du konntest meinen Worten folgen und sie in dir fühlen und ich hoffe noch viel mehr, dass du das, was ich eben geschrieben habe, leben wirst. Und wenn du es nicht schon tust, beginne heute damit, dich selbst anzunehmen, indem du beginnst, die Anteile, die du in dir trägst anzunehmen, zu vereinen und anzuerkennen, dass du einzigartig und wunderbar bist. Genau aus diesen Anteilen zusammengesetzt, aus denen du bestehst. Für dich, für die Kinder, für die Welt.

 

Segen für dich!