Wie machtvoll sind Worte eigentlich wirklich? - Anregungen zum selbst fühlen
Es ist mir immer ein Anliegen, euch mit dem, was ich schreibe in eure eigene Wahrnehmung zu katapultieren und euch spielerisch eine neue Welt von Möglichkeiten zu eröffnen. Diesmal soll es rund um das Thema der Worte gehen. Und zwar nicht nur kognitiv verstehend, sondern auch fühlend wahrnehmend.
Also lasst uns beginnen.
„Nomen es Omen“, „etwas nicht verschreien“, „wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus“ und ähnliche Redewendungen innerhalb unserer Sprache lassen deutlich darauf schließen, dass dem gesprochenen Wort schon immer eine bestimmte Bedeutung beigemessen wurde. Und dennoch gilt auch oft der Leitspruch: „Das sind doch nur Worte.“
Dem kann ich so nicht zustimmen.
Sicher können sich auch die Befürworter der Bedeutungslosigkeit von Worten einer Tatsache nicht erwehren. Wenn wir etwas aussprechen entstehen Schallwellen und diese haben eine bestimmte Frequenz. Alles, was in unserem schönen Universum existiert hat eine bestimmte Frequenz, denn so entstehen nicht nur Töne, sondern auch beispielsweise Farben, oder Formen etc.
In verschieden Studien, wurde erforscht, dass sich bestimmte Wort unmittelbar auf unsere Gesundheit auswirken. Wenn wir zum Beispiel das Wort „ alt“ lesen, sagen oder hören, bewegen wir uns automatisch langsamer, unser Blutdruck verändert sich und unsere Leistungsfähigkeit nimmt ab. Wir bewegen uns auf der Frequenz von „alt“.
Auch Masaru Emoto hat mit seinen wunderbaren Forschungen an Wassermolekülen zeigen können, was Worte für die Bedeutung der harmonischen, oder disharmonischen Kristallbildung bedeuten.
Unser Organismus besteht zu einem großen Prozentsatz (man geht etwa von 70% aus, es gibt allerdings unterschiedliche Angaben) aus Wasser. Insofern sind auch wir zumindest über das Wasser in uns informierbar.
Im Folgenden möchte ich ein paar passende Beispiele nennen, die dazu beitragen sollen, noch bewusster mit der eigenen Sprache umzugehen.
Ich muss immer etwas schmunzeln, wenn davon die Rede ist, dass jemand einen Raum hält. Bitte stellt euch das einmal bildlich vor. Ich persönlich bekomme dabei Muskelkater und Beklemmungen. Ich möchte bitte nie einen Raum halten müssen, insbesondere nicht mit Menschen drin. Das wäre mir viel zu anstrengend. Einen Raum öffnen…? Ja schon eher. Einen Raum gestalten? Auch das. Was wäre dir lieber. Nimm dir einen Augenblick Zeit zu fühlen, was diese Worte mit dir und deinem Energiesystem machen.
Oder nehmen wir einmal das Wort „verlieben“. Die Vorsilbe „ver“ steht im Deutsch dafür etwas abzuschließen, aber so, dass keiner mehr reinkommt, oder sich zu verirren, oder sich zu verwirren.
Insofern ist „verliebt sein“ ein Zustand, indem man für Signale von Außen meist nicht offen ist und sich ein wenig ungeerdet fühlen kann.
Eine beliebte Redewendung aus der spirituellen Szene ist das „Zulassen“. Stell dir vor, du öffnest dich jemandem gerade emotional. Vielleicht tränenreich, vielleicht auch mit all deiner Freude und dein Gegenüber sagt zu dir: „Lass es doch einfach zu“. Mein System reagiert darauf abrupt, mit Verschluss. Aus die Maus. Keine Wahrnehmung mehr da. Wie wäre es stattdessen, sich und anderen Gefühle zu erlauben? Fühle wieder den Unterschied.
Selbst bei diesen kleinen Wortspielereien wird sehr schnell deutlich, dass ein Wort oder Satz sich unmittelbar auf unseren energetischen Zustand auswirken.
Dabei hilft übrigens die Schilddrüse uns sehr gut weiter. Sie spürt den Unterschied sofort. Hals auf, Hals zu. Weite. Enge.
Ist es vor diesem Hintergrund nicht sinnvoll einmal die eigene Wortwahl zu überdenken und zu prüfen, ob das Gesagte auch wirklich der (reinen) Absicht entspricht?
Je mehr Kongruenz du in deinem Leben erzeugst, desto zufriedener wirst du sein und desto eher bekommst du auch das, was du wirklich willst.
Ich möchte dich einladen zu einem kleinen Spiel, das du überall spielen kannst. Wortdedektiv. Was sagen deine gewählten Worte über dich und dein Leben und das der anderen aus? Woran kannst du erkennen, welche Wirkung die Worte haben.
Die Worte sind die Ursache für die Wirkung, die du in deinem Leben und dem Leben anderer sehen kannst. Nicht die einzige und dennoch eine bedeutsame.
Besonders unbewusste Programme können sehr leicht enttarnt werden, wenn man sich einmal selbst beim Reden zuhört und das nicht immer nur von den anderen verlangt ;)
Spiel das Spiel für dich und lass die anderen in ihrem Ausdruck in Ruhe. Nehme wahr, werde (dir deiner) selbst bewusst und lebe es!
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